Wissen schürt Angst vor Nanotechnologie (cid)
Mehr Wissen über Nanotechnologie schürt offenbar die Angst vor den Möglichkeiten der unsichtbaren Teilchen. Das hat jetzt eine Studie der North Carolina State University in den USA ergeben. Auch andere Technologiezweige wie etwa die künstliche Intelligenz verängstigen die Menschen laut dem Magazin "Vnunet" umso mehr, je größer ihr Wissen in diesem Bereich ist.
Zunächst haben die Wissenschaftler einige Probanden über die Technologien befragt. Unter anderem sollten die Versuchsteilnehmer sagen, wie ihrer Meinung nach mit den technischen Möglichkeiten umgegangen werden sollte. Dann wurde den Menschen in einem Diskussionsforum Wissen über die Zukunftstechnologien vermittelt. Im Anschluss daran wurden erneut Fragebögen ausgeteilt und es mussten dieselben Fragen wie zuvor beantwortet werden. Hierbei hat sich gezeigt, dass die Probanden den Technologien kritischer gegenüberstanden, nachdem sie sich mehr Wissen aneignen konnten.
Die Nanotechnologie wird in verschiedenen Wirtschafts- und Wissenschaftszweigen bereits heute eingesetzt. Einerseits gehen zahlreiche Fortschritte beim Bau von Computern und elektronischen Geräten auf ihr Konto. Andererseits sind die winzigen Partikel als Beimischungen in Kosmetika, Medikamenten, Lacken, Lebensmitteln und vielen weiteren Produkten zu finden. Ihr Einsatz ist umstritten, weil die Langzeitwirkung auf den menschlichen Organismus noch nicht ausreichend erforscht ist und weil einige der Nanoteilchen im Körper unter Umständen eine gesundheitsschädliche Wirkung entfalten können.
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