Digitalkameras: Fit am Strand statt Sand im Getriebe (cid)
Urlaubszeit ist Fotografierzeit. Allerdings sind die meisten Digitalkameras für den Einsatz am Strand nicht geeignet. Sand, Wasser, Wind und Sonne schaden den empfindlichen Geräten.
Damit die Digicam nicht zu einem Fall für die Werkstatt wird, sollte sie auf jeden Fall entsprechend geschützt werden. Als Notlösung eignet sich der Stiftung Warentest zufolge eine stabile Plastiktüte, die am besten über einen Reißverschluss verfügen sollte. Wer seine Kamera auch zum Fotografieren nicht auspacken möchte, kann die Tüte an der Objektivseite mit einem Stück durchsichtigen Kunststoff versehen. Eine etwas professionellere Variante ist ein spezieller Wasserschutzbeutel von Aquapac, für den allerdings mindestens 30 Euro fällig werden.
Noch professioneller wird es mit wasserdichten Kameramodellen, die auch Staub und Schmutz aus ihrem Inneren verbannen. Die Experten haben drei Modelle getestet. Bis zu 1,5 Meter Tiefe wasserdicht ist die ab 249 Euro erhältliche Pentax "Optio W20", und mit der Olympus "µ 725SW" zum Preis ab 350 Euro darf sogar bis zu fünf Meter tief getaucht werden, so dass sich auch unter Wasser Urlaubsschnappschüsse erstellen lassen. Die "Olympus µ 750" kostet ab 330 Euro und ist lediglich gegen Spritzwasser geschützt, so dass sie nur Regen standhält.
Darüber hinaus gibt es Tauchgehäuse, mit deren Hilfe sich die eigene Kamera wasserdicht absichern lässt. Die Preise variieren je nach Modell und Ausstattung zwischen rund 100 Euro und weit über 1 000 Euro. Zudem passt das jeweilige Gehäuse immer nur auf ein bestimmtes Kameramodell.
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