Die halbe Welt telefoniert mobil (cid)
Die halbe Welt telefoniert mobil (Bitkom/cid)
Die Zahl der Handynutzer steigt stetig. In diesem Jahr wird die Zahl der Mobilfunk-Anschlüsse weltweit erstmals die Drei-Milliarden-Grenze überschreiten. Damit wäre zumindest statistisch gesehen fast jeder zweite Bewohner der Erde mobil erreichbar. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie des europäischen Marktforschungsinstituts Eito im Auftrag des ITK-Verbandes Bitkom.
In Deutschland, Italien und Schweden gibt es bereits mehr Mobiltelefone als Einwohner. Denn viele Nutzer besitzen mittlerweile ein Zweit- oder gar ein Drittgerät. Der Trend zum Mobilfunk hält nach Ansicht der Marktforscher weiter an. So soll es bis Ende 2010 weltweit rund 3,9 Milliarden Anschlüsse geben. Dabei wird deren Zahl vor allem außerhalb der klassischen Hightech-Regionen Europa, USA und Japan wachsen.
Bereits 2005 sank der gemeinsame Anteil dieser drei Regionen an den weltweiten Mobilfunk-Anschlüssen auf unter 50 Prozent. Bis 2010 wird er auf rund 33 Prozent sinken. Vor allem aus Asien und Lateinamerika wird Wachstum erwartet. "Die Verlegung von Festnetz-Anschlüssen ist in vielen armen und abgelegenen Regionen der Erde unwirtschaftlich oder unmöglich" kommentiert Bitkom-Hauptgeschäftsführer Dr. Bernhard Rohleder. Dank des Handys könnten jedoch auch dort immer mehr Menschen über große Entfernungen miteinander kommunizieren. Dies helfe der Entwicklung ärmerer Regionen.
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