Datenverlust ist für Unternehmen gleich Image-Verlust (cid)
Datenverlust ist für Unternehmen gleich Image-Verlust (Foto: cogdogblog, Flickr/cid)
Einen Image-Verlust zieht das Verlieren von Daten für ein Unternehmen meist nach sich. Das Vertrauensverhältnis zu Geschäftspartnern und Kunden kann durch das Verschwinden digitaler Informationen schweren Schaden nehmen. Umso bedeutender ist es, mögliche Gefahrenquellen zu erkennen, die zum Verlust wichtiger Informationen führen können.
Im digitalen Zeitalter werden immer mehr Unternehmensinformationen digital gespeichert. Angesichts der stetig von Experten geäußerten Warnungen sichern viele Betriebe ihre Server gegen Angriffe, die aus dem Internet kommen. Industriespionage und das Hacken von Servern sind selbst für Mittelständler und kleine Unternehmen eine reale Gefahr.
Zudem wird in vielen Fällen Datensicherung betrieben - entweder im Haus oder bei externen Dienstleistern auf gemietetem Speicherplatz. Hierbei sollte immer überprüft werden, ob die Sicherungen tatsächlich brauchbar sind. Werden Server- und Datenbankinhalte etwa als komprimierte Dateien gesichert, sollten diese probehalber entpackt und getestet werden. Fällt hingegen erst in einer Notfallsituation auf, dass Sicherungsdateien defekt sind, könnten wichtige Daten für immer verloren sein.
Auch von den Angestellten geht nicht selten eine relativ große Gefahr aus. Sind sie nicht ausreichend in der Bedienung von Software geschult, können sie im schlimmsten Fall versehentlich wichtige Datenbestände löschen. Selbst wenn Sicherungskopien vorliegen, könnte sich in einem solchen Fall eine zeitliche Verzögerung im Betriebsablauf ergeben, die Kunden und Partner verärgert. Darüber hinaus ist zu bedenken, dass zum Beispiel Vertriebsmitarbeiter unter Umständen Informationen auf mobilen Rechnern mit zum Kunden nehmen, die eigentlich nicht für Dritte bestimmt sind. Fallen etwa Daten wie Skizzen von Prototypen oder Quelltext von Software durch einen Diebstahl oder Zufall in die falschen Hände, haben es Industriespione und Plagiatoren leicht.
Unternehmen sollten ihre wichtigen Daten einerseits im Haus auf unterschiedlichen physikalischen Datenträgern sichern. Darüber hinaus empfiehlt es sich, die Daten bei externen Dienstleistern oder in Rechenzentren zu hinterlegen. Dies ist insbesondere deshalb sinnvoll, falls es zu einem Einbruch in die Firmenräume kommt oder dort ein Feuer ausbricht. Empfindliche Bereiche der Server und Datenbanken sollten vor den Zugriffen der Mitarbeiter geschützt werden. Außerdem ist das Personal zu schulen, um Fehlbedienungen von Software zu vermeiden. Mobile Datenträger und Computer von Mitarbeitern, die häufig außer Haus arbeiten, sollten vom IT-Sicherheitsbeauftragten ebenfalls genau überprüft werden. Durch eine solche breit gefächerte Sicherheitsstrategie können sich Unternehmen weitestgehend vor Daten- und Imageverlusten schützen.
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